Zuversichtlich ins neue Jahr

Der neue Gemeindeschreiber Manuel Brunner schnupperte am Neujahrsapéro erstmals Freienwiler Luft. Auf ihn warten einige Herausforderungen.

Sehnlichst erwartet: Gemeindeammann Robert Müller stellte den neuen Gemeindeschreiber Manuel Brunner (l.) vor
Sehnlichst erwartet: Gemeindeammann Robert Müller stellte den neuen Gemeindeschreiber Manuel Brunner (l.) vor (Bild: zVg/Sabrina Pugliatti)

von
Ilona Scherer

10. Januar 2018
09:00

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Ein bewegtes Jahr mit viel Lust, aber auch Frust liegt hinter der kleinsten Gemeinde des Bezirks Baden. Als besonderes Highlight bleibt die Badenfahrt in Erinnerung, wo Freienwil erstmals seit 35 Jahren wieder eine Beiz führte. Kritisch war dagegen die personelle Situation auf der Gemeindeverwaltung im letzten halben Jahr: Die Nachfolgerin des pensionierten Gemeindeschreibers Felice Vögele kündigte bereits während der Probezeit. Ad interim wurde das info center seit dem Sommer durch Loredana Goldenberger in einem 40-Prozent-Pensum geleitet. Ab 1. Februar wird die Stelle durch Manuel Brunner, derzeit noch Leiter Einwohnerkontrolle in Villmergen, endlich wieder in Vollzeit besetzt sein. 

Der neue Gemeindeschreiber liess es sich nicht nehmen, den ersten Anlass des neuen Jahres an seiner künftigen Wirkungsstätte zu besuchen. Brunner wurde mit Applaus von den rund 100 Anwesenden – darunter Vertreter aus den Nachbarorten Lengnau und Ehrendingen – begrüsst. Der 35-Jährige hatte eine kurze Anreise: Er lebt mit seiner Lebensgefährtin und der gemeinsamen Tochter in Baden. 

Langweilig wird es Manuel Brunner in Freienwil mit Sicherheit nicht. Brisante Themen wie der Gestaltungsplan Mitte (von dessen Umsetzung auch das Schicksal des neuen Dorfladens abhängig ist), Asylwohnheim, Handyantenne oder Pferdezentrum Bücklihof werden die Gemeinde auf Trab halten. Ein gesellschaftliches Highlight wird die Wiedereröffnung des Weissen Windes mit seinem kulturellen Angebot (9. bis 11. März) sein. Während der Fussball-WM in Russland wird es Public-Viewing-Angebote geben. Gemeindeammann Robert Müller kündigte zudem an, 2018 im Dorf eine Parkplatzordnung einzuführen, «die diesen Namen auch verdient.» 

Den Show-Teil gestalteten die Organisatoren um Gemeinderat Daniel Aeschbach mit einheimischen Musikschaffenden. Die WWF-Band, die eigens für das grosse Dorffest 2016 gegründet worden war, spielte eingängige Melodien mit «Bandleader» Albert Kasper (Querflöte). Lara Häfliger, die Tochter von Gemeinderätin Rébecca Schneider Häfliger, zog mit ihrer starken Stimme als Solo-Sängerin die Gäste in ihren Bann. Bleibt zu hoffen, dass auch das Dorfleben im neuen Jahr ähnlich harmonisch sein wird.

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