Neue Spielfahrzeuge für die Kleinen

Mit dem Weihnachtsbaumverkauf erzielten die Quartiervereine von Baden 5500 Franken. Die Summe geht als Spende an die Stiftung zeka.

Stiftungsleiter Ueli Speich, Stadtoberförsterin Sarah Niedermann Meier, Stadtammann Markus Schneider, Leiterin Kiga und Unterstufe Susanne Christen sowie Bereichsleiter Schule Thomas Müller
Stiftungsleiter Ueli Speich, Stadtoberförsterin Sarah Niedermann Meier, Stadtammann Markus Schneider, Leiterin Kiga und Unterstufe Susanne Christen sowie Bereichsleiter Schule Thomas Müller (Bild: pg)

von
Peter Graf

07. Februar 2018
13:50

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Kaufen Sie Ihren Weihnachtsbaum bequem im Quartier! So war es etwas auf der Homepage des Quartiervereins Allmend-Münzlishausen zu lesen. In Kooperation mit dem Stadtforstamt und der Ortsbürgergemeinde verkauften die Quartiervereine vor Weihnachten Weihnachtsbäume. Der traditionelle Weihnachtsbaumverkauf, so die Stadtoberförsterin Sarah Niedermann-Meier, hat bereits zum 30. Mal stattgefunden. Obwohl der Badener Wald, das grüne Herz der Stadt, mehr als die Hälfte des Gemeindegebietes bedeckt, werden keine Weihnachtsbaumkulturen angelegt. Die rund 160 verkauften Rottannen, so Sarah Niedermann, stammen aus Fislisbach. Quartiervereine, welche sich nicht am Baumverkauf beteiligten, sowie die ehemalige Feuerwehr Rütihof unterstützten die Aktion einmal mehr mit einer Spende.


Lobenswertes Engagement

Der gut gelegene Grillplatz im Dättwiler Wald, unweit des Kantonsspitals, bot bei schönstem Wetter den perfekten Rahmen für die Geldübergabe. Mit den Quartiervereinen, so Stadtammann Markus Schneider in seiner kurzen Ansprache, pflegt die Stadt einen konstruktiven, respektvollen und vertrauensvollen Dialog. 

Schneider bezeichnet jedes der zehn Quartiere als reizvollen, lebhaften und engagierten Teil der Stadt. Das ungebrochene Engagement, welches die Quartiervereine und damit auch die Bewohner mit dem Weihnachtsbaumverkauf auch in Zeiten zunehmender Konkurrenz für eine gute Sache bekundet haben, bezeichnete er als wertvoll und nicht selbstverständlich. Mit sichtlicher Freude übergab er den Geldumschlag an Thomas Müller, der sich unter dem Applaus der Kinder herzlich bedankte.


Geld wird sinnvoll verwendet

Der gesamte erzielte Umsatz, welche durch das Stadtforstamt aufgerundet wurde, fliesst einer jährlich wechselnden lokalen gemeinnützigen Institution zu. Dieses Mal wurde die Stiftung zeka in Baden-Dättwil berücksichtigt. Das zeka in Baden besteht seit über 50 Jahren und sorgt in den umliegenden Gemeinden für die Förderung und Betreuung von Menschen mit einer körperlichen oder gesundheitlichen Beeinträchtigung. Im zeka, so Thomas Müller, Bereichsleiter Schule, habe man bereits Vorstellungen, wofür das willkommene Geld verwendet werden soll. Die durch die Kleinsten vielgenutzten und beliebten Spielfahrzeuge wie Kinderräder, Tretautos und Gokarts sind in die Jahre gekommen und sollen ersetzt werden. Sowohl Müller als auch Stiftungsleiter Ueli Speich bedankten sich bei allen Beteiligten. Mit Getränken und Schlangenbrot vom Grill lies­sen Betreuerinnen und Kinder, zusammen mit den Gästen den Vormittag vor den Sportferien ausklingen.

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