Lugibach wird renaturiert

Der Lugibach in Wettingen soll künftig zur Naherholung beitragen. Dafür wird das naturfremd gestaltete Fliessgewässer in zwei Phasen renaturiert werden.

Der Lugibach im Bereich der Landstrassenunterführung
Der Lugibach im Bereich der Landstrassenunterführung (Bild: pg)

von
Peter Graf

09. Oktober 2017
09:00

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Quartier Chilezelg


Mittwoch, 18. Oktober, 19 Uhr

St. Bernhardstrasse 38 (arwo), Wettingen

Der durch den Regierungsrat genehmigte Regionale Sachplan Sulperg-Rüsler bündelt und vernetzt Massnahmen der Landschaftsentwicklung. Zudem schafft er die Grundlage für neue Gestaltungs- und Nutzungsqualitäten für die Entwicklung und Verzahnung von Freiraum und bebautem Raum in der Agglomeration. Im Sachplan ist auch die Realisierung eines talquerenden Wegs als Leitprojekt definiert. «Mit dem vorliegenden Projekt», so Kirsten Ernst, Ressortvorsteherin Tiefbau, «soll zum einen der Hochwasserschutz künftig gewährleistet, zum anderen der Langsamverkehr gestärkt und die Anbindung an das Naherholungsgebiet Sulperg-Rüsler verbessert werden.» Das Projekt sieht vor, den in weiten Teilen naturfremd gestalteten Lugibach zu renaturieren, womit dieser zur Naherholung beiträgt. Dadurch kann auch der Gewässerlebensraum ökologisch aufgewertet werden. 


Subventionen sind zugesichert

Die Realisierung, welche auf 3,207 Mio. Franken beziffert wird, soll in zwei Teilprojekten erfolgen. Die erste Phase beinhaltet Hochwasserschutz, Renaturierung, Unterhaltsweg und Brücke. Danach sollen die Personenunterführung unter der Landstrasse sowie der Ausbau zum Fuss- und Veloweg erfolgen. Nach Abzug der diversen zugesicherten Subventionsbeiträge durch Bund und Kanton sowie der finanziellen Unterstützung durch «ewz naturemade star-Fonds» hat die Einwohnergemeinde Kosten von 811'000 Franken zu tragen. Der ungenügende Durchlass des Lugibachs unter der Landstrasse führte immer wieder zu Überflutungen. Deshalb wurde er, so Urs Heimgartner, Leitung Bau und Planung, in den vergangenen Monaten um 22 Meter verschoben und die Durchflussrate auf den vorgeschriebenen Wert ausgebaut. Es ist vorgesehen, nach dem notwendigen Landerwerb die Ausführungsarbeiten 2019 in Angriff zu nehmen. Da bei den Bauarbeiten verschiedene Schonzeiten der im Bach vorhandenen Fauna eingehalten werden müssen, können die Arbeiten nur in einem begrenzten Zeitraum im Jahr ausgeführt werden. Der Zeithorizont der Umsetzung dürfte sich daher über zwei Jahre erstrecken.


Konzessionsabgabe für Gas

2007 hatte der Gemeinderat in einem Konzessionsvertrag mit den Regionalwerken AG Baden die Gasversorgung der Gemeinde Wettingen auf die Dauer von zehn Jahren sichergestellt. Rund 75 Millionen KWh Gas erreichen jährlich durch ein Leitungsnetz von 44 Kilometern die Endverbraucher. Im Herbst 2015 hatte der Gemeinderat  zwecks Neuverhandlung der Vertragsbedingungen den Konzessionsvertrag zwischen den beiden Vertragsparteien fristgerecht auf den Herbst 2017 gekündigt. «Künftig», so Gemeindeammann Roland Kuster, «soll der Vertrag eine Konzessionsabgabe beinhalten. Dazu braucht es eine gesetzliche Grundlage.» An der bevorstehenden Sitzung wird der Gemeinderat dem Einwohnerrat ein entsprechendes Entschädigungsreglement unterbreiten. Geregelt wird damit die Sondernutzung des öffentlichen Grunds und Bodens für die Zwecke der Gasversorgung im Gemeindegebiet der Einwohnergemeinde Wettingen. Darin wird der Gemeinderat auch ermächtigt, die Höhe der jährlichen Konzessionsabgabe pro KWh nach Anhörung der Gasversorgerin festzulegen. Das Reglement sieht einen Maximalbetrag von 0,5 Rappen pro KWh vor. Der Gemeinderat möchte die Konzessionsabgabe im ersten Jahr wesentlich tiefer auf 0,15 Rappen festlegen, wodurch jährlich rund 112 500 Franken generiert werden könnten. 


Sitzung Einwohnerrat

Donnerstag, 19. Oktober, 19 Uhr 

Rathaussaal, Wettingen

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