Brugger Fasnachtsmotto: «Wundertüte»

Die Fasnachtsplakette 2018 wird ab etwa Mitte Januar vorliegen. Bereits jetzt wurde das Geheimnis ihres Äusseren gelüftet.

Thomas «Steini» Steinhauer, einer der Umzugsverantwortlichen und Konfettispalter-Beisitzer, zeigt die Gestaltung der kommenden Fasnachtsplakette
Thomas «Steini» Steinhauer, einer der Umzugsverantwortlichen und Konfettispalter-Beisitzer, zeigt die Gestaltung der kommenden Fasnachtsplakette (Bild: sha)

von
Stefan Haller

18. Dezember 2017
17:00

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Das sich dem Ende zu neigende Jahr war in Brugg von Politik geprägt. Es überrascht daher wenig, dass die Konfettispalter als Sujet etwas Politisches auserkoren haben. Die Plakette zeigt den aus einer Tüte hinaussteigenden Kopf der neuen Frau Stadtammann, begleitet von einer auf dem Besen reitenden Hexe sowie die Beschriftung «Wundertüte», ergänzt von der Jahreszahl 2018. Thomas Steinhauer, Beisitzer der Konfettispalter, findet das Sujet gelungen, obwohl er einräumt: «Den einen wird's gefallen, anderen vielleicht weniger. Allen wird man es nie recht machen können!» Weitere Details zur neuen Plakette, die wie üblich hochwertig materialisiert sein soll und damit wiederum zum beliebten Sammlerobjekt werden dürfte, werden ab der zweiten Januarwoche verraten. 


Umzug am 18. Februar 2018

Grosser Höhepunkt der Brugger Fasnacht wird sicher erneut der Fasnachtsumzug sein. Er findet am Sonntag, 18.02.2018 (man beachte die teilgespiegelte Zahlenanordnung im Datum) statt. «Der Umzug ist fast komplett ausgebucht und die Teilnahme ist wie gewohnt sehr beliebt», verdeutlicht Steinhauer. Getreu dem Credo «Mehr Qualität als Quantität» möchte man nicht viel mehr als 40 Umzugssujets dabei haben; und diese Zahl an Bewerbern ist bereits jetzt erreicht. 

«Wundertüte» – die Vorlage für die Fasnachtsplakette 2018
«Wundertüte» – die Vorlage für die Fasnachtsplakette 2018 (Bild: zVg)


Strenge Auflagen

Bereits wurden die Gruppenverantwortlichen der Umzugsteilnehmer auch über einige wichtige Umzugsregeln orientiert. Die Auflagen sind streng: Für jeden mitfahrenden Wagen muss beispielsweise ein Prüfbericht bis anfangs Februar eingereicht werden. Verboten sind silberne Konfettis und Kanonen mit Plastik- und Kunststoffschnitzeln. «Es gab zuletzt Beschwerden über verunreinigte Gärten und auch die Stadtreinigung hatte teilweise Mühe, die sich nicht auflösenden Kunststoffschnitzel und -Konfettis zu entfernen», so Steinhauer. 

Generell gelte für den Umzug: Bevorzugt werden Gruppen und Wagen, welche die Zuschauer in ihre Aktivitäten miteinbeziehen und die damit für Bewegung entlang des Umzugs sorgen. Bei den Guggen haben diejenigen bessere Teilnahmechancen, welche zu Auftritten vor und nach dem Umzug bereit sind und damit zwischen 12 und 18 Uhr für akustische und visuelle Glanzpunkte im Prophetenstädtchen sorgen.


Präsidentenamt vakant

Nach wie vor vakant ist das Präsidentenamt bei den Konfettispaltern. «Gefragt ist ein Macher, der oder die etwas bewegen will», verdeutlicht Thomas Steinhauer, der zusammen mit Paula Keller das letzte noch aktive Gründungsmitglied der Konfettispalter ist. Präsident werden könne er jedoch aus beruflichen Gründen nicht. So besteht der Vorstand der Konfettispalter weiterhin aus Ursula von Niederhäusern, Gaby Lüscher und Emanuel Heer. Beisitzer und Umzugsverantwortliche sind Bruno Schuler und Thomas Steinhauer. Als zusätzliche Umzugshelfer konnten Benni Killer und Karin Verde gewonnen werden. 

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